Bereits seit 2021 betreut die OTH Regensburg als KI-Regionalzentrum im Programm KI-Transfer Plus unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Mauerer kleine und mittelständische Unternehmen beim Einstieg in die Künstliche Intelligenz. Das vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales (StMD) geförderte Projekt ist seit dem um sechs weitere Regionalzentren gewachsen und geht nun bereits in die fünfte Förderrunde.
Am 22. Juli 2026 fand das Kick-Off mit Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring und 16 Unternehmen in München statt. Erstmals werden in der neuen Runde hochinnovative Technologien erprobt: Quantensensorik könnte künfigt hochpräzise Messungen ermöglichen, während photonisches Rechnen substanzielle Energieeinsparungen verspricht, indem es bestimmte Rechenoperationen mit Licht statt elektrischer Ströme ausführt.
„Wer auch morgen noch ganz vorne mitspielen will, muss Künstliche Intelligenz heute in die Praxis bringen. Genau dabei unterstützen wir unseren Mittelstand. Mit ‚KI-Transfer Plus‘ holen wir Spitzenforschung aus den Laboren direkt in die Unternehmen – dorthin, wo Innovation zu Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und sicheren Arbeitsplätzen wird“, betont Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring.
Mit Blick auf die erstmalige Pilotierung photonischer KI-Rechner ergänzt Mehring: „Dass wir in Bayern jetzt erstmals Photonen-KI im Mittelstand erproben, ist ein echter Technologiesprung. Wo bislang Strom rechnete, übernimmt künftig Licht. Das macht Künstliche Intelligenz schneller, effizienter und nachhaltiger. Unser Anspruch ist klar: Bayern soll nicht nur Heimat exzellenter KI-Forschung sein, sondern vor allem das Land, in dem modernste Technologien am schnellsten in der wirtschaftlichen Praxis ankommen. So machen wir den Freistaat zum KI-Anwenderland Nummer eins in Europa.“
Mit „KI-Transfer Plus“ unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Digitales gemeinsam mit der Bayern Innovativ GmbH mittelständische Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz strategisch im Betrieb zu verankern und konkrete Anwendungen erfolgreich umzusetzen. Begleitet werden die Unternehmen über neun Monate hinweg von KI-Regionalzentren an Hochschulen in allen Regierungsbezirken Bayerns. Gemeinsam entwickeln sie spezifische KI-Anwendungen, die einen unmittelbaren Mehrwert im Unternehmen liefern. Ziel ist es, wissenschaftliche Spitzenkompetenz unmittelbar in marktfähige Innovationen zu übersetzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des bayerischen Mittelstands nachhaltig zu stärken.
Vollständige Pressemitteilung auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales (StMD)