3PD – Prävention von Beckenbodenbeschwerden
gefördert durch: INTERREG Bayern – Tschechien 2021–2027 (Projekt-Nr. BYCZ01-014)
Projektverantwortlich: Prof. Dr. Sebastian Dendorfer
Kooperationspartner: Westböhmische Universität Pilsen – ZČU: NTC – Forschungszentrum Neue Technologien und FDU – Fakultät für Design und Kunst Ladislav Sutnar; Charles University Prague: Medizinische Fakultät in Pilsen und Biomedizinisches Zentrum
Laufzeit: 2023–2026
Entwicklung und Einführung eines modularen Feedbacksystems zur personalisierten Prävention von Beckenbodenbeschwerden
Ziel des Projektes ist es, Beckenbodenbeschwerden durch High-Tech Prävention zu verhindern. Durch die Kombination von Fachwissen auf dem Gebiet der Beckenbodengesundheit, der biomechanischen Modellierung und der Ergonomie wird im Rahmen dieses Projekts ein funktioneller Prototyp eines Feedback-Systems für gesunde Frauen im Alter von 18-45 Jahren entwickelt. Er besteht aus evidenzbasierten virtuellen Menschmodellen in Kombination mit nichtinvasiver Datenerfassung und Sensorik sowie auf künstlicher Intelligenz basierender Software. Das Projekt wird zur Entwicklung und Ausbildung von Forschungs- und Innovationskapazitäten beitragen und die Akteure durch grenzüberschreitende Kommunikations-, Verbreitungs- und Nutzungsaktivitäten einbeziehen. Dies beinhaltet Studierende der Medizin, des Gesundheitswesens und Industriedesigns, Lehrer/Erzieher, Physiotherapeuten und Gynäkologen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Speziell für den Bereich der Beckenbodengesundheit bestehen die Herausforderungen der fehlenden Evidenz für bestehende Trainingsprogramme, dem mangelnden Wissen über die tatsächlichen Belastungen und dem daraus resultierenden Fehlen einer Möglichkeit zur Analyse von Trainingseffekten. Dieses Projekt geht diese Herausforderung für die Volkskrankheit Beckenbodenbeschwerden an, indem es Zielgruppen sensibilisiert und eine personalisierte und wirksame Prävention entwickelt. Dadurch ergibt sich ein großes Potenzial für die Verbesserung der individuellen Lebensqualität und der Entlastung des Gesundheitssystems.