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Feststellung der Einwilligungsfähigkeit im Projekt SMART (Foto: Prof. Dr. Karsten Weber, Projekt SMART)

SMART

Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten

gefördert durch:
VolkswagenStiftung

Projektverantwortlich: Prof. Dr. Karsten Weber und Prof. Dr. Christoph Palm

Kooperationspartner: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, TH Würzburg-Schweinfurt

Laufzeit: 2020-2021

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Künstliche Intelligenz zur Steigerung der Objektivität bei der Beurteilung der Entscheidungsfähigkeit von Patienten

Im Gesundheitswesen ist die Achtung der Patientenautonomie ein zentrales Anliegen und wird durch die Einwilligung nach Aufklärung erfüllt. Aufgrund bestimmter Krankheiten kann die Fähigkeit, eine informierte Einwilligung zu geben, beeinträchtigt oder nicht vorhanden sein. Der behandelnde Arzt hat dann die Pflicht, die Entscheidungsfähigkeit des Patienten selbst zu beurteilen. Hierfür existieren verschiedene Beurteilungsinstrumente, die auf den kognitiven und verbalen Fähigkeiten des Patienten (emotionale Fähigkeiten werden vernachlässigt) basieren. Darüber hinaus können subjektive Faktoren des Arztes die Beurteilung beeinflussen.

Im Projekt wird erforscht, ob Künstliche Intelligenz eingesetzt werden kann, um die Schwächen dieser Bewertungsinstrumente und die subjektive Voreingenommenheit des Arztes im Rahmen des Bewertungsverfahrens auszugleichen. Bisher gibt es im Bereich der KI keine Bemühungen, die Einschränkungen bei der Beurteilung der Entscheidungsfähigkeit von Patienten zu überwinden. Unser Ziel ist es, ein interdisziplinäres Netzwerk von Wissenschaftlern aufzubauen, um die Schwächen und Einschränkungen bei der Beurteilung der Entscheidungsfähigkeit eines Patienten herauszuarbeiten. Darüber hinaus wird eine empirische Vorstudie mit Fokusgruppen durchgeführt. Im Anschluss soll erforscht werden, ob und wie die Übertragung dieser Erkenntnisse in KI-Systeme technisch möglich und gesellschaftlich, politisch, rechtlich sowie ethisch wünschenswert sein wird.

Das Projekt umfasst zudem zwei Zusatzmodule mit Fokus auf Wissenschaftskommunikation und Corona.